Die Anfänge des Käsefondues

Woher stammt wohl das Käsefondue? Aus der Schweiz sagen die Schweizer, ist ja klar. Nun so klar ist es aber nicht. Die Geschichte des Fondue reicht zurück bis ins Mittelalter. Die Sennen in den Alpen waren oft von der Umwelt abgeschnitten. Die Grundnahrungsmittel, welche sie selbst produzieren konnten, waren Brot und Käse. Der Weg zum Fondue war somit nur noch ein kleiner Schritt.

Das Käsefondue muss irgendwo in den Alpen, ob Schweiz oder Frankreich sei dahingestellt, von den Hirten und Bergbauern erfunden worden sein. Laut Rezepten wurde das Käsefondue schon vor hunderten von Jahren gekocht. Auf der Alp war man von der umliegenden Infrastruktur abgeschlossen. Das heisst es gab nur wenig Auswahl an Nahrungsmittel. Dazu gehörte auch Milch von den Ziegen und Kühen, der daraus gemachte Käse und Mehl, aus welchem Brot gebacken wurde. Aus diesen Zutaten konnten die Bauern nun ein feines Käsefondue über dem feuer kochen, angemischt wurde der Käse mit Milch. Heute wird dazu Weisswein benutzt. Zu dieser Zeit war das Fondue noch nicht bekannt oder gar populär. Erst in den 50er Jahren wurde das Fondue durch die Armeekochbücher bekannt. Von den Soldaten nach Hause gebracht, wurde das Käsefondue schnell zum Landesweiten Lieblingsessen der Schweiz. Sofort begannen Bauer und Käser die Fonduemischungen zu verfeinern und so sind bis heute hunderte wenn nicht tausende von feinen Käsefonduerezepten bekannt.

Das Käsefondue ist auch im Lindenthal by Schneiders das ganze Jahr über ein Bestseller. Reservieren Sie noch heute Ihren Tisch für einen Abend voller Genuss und Geschmack.

 

 

Originaltext: https://kaesefondue.wordpress.com/

Aperitif & Digestif: Das Geheimnis zu einem wunderschönen Abend

Seit jeher sind Aperitifs und Digestifs kulturell fest verwurzelt und erfüllen neben kulinarischen auch soziale Funktionen. Ein stilvoll gereichter Aperitif bzw. Digestif setzt ein Zeichen gegen die Hektik des Alltags und gibt einem das Gefühl von Ruhe, Zeit und Entspannung. Die ersten Hinweise auf die Herstellung alkoholhaltiger Getränke finden sich bereits auf ägyptischen Schriftrollen der III. Dynastie sowie auf alt-mesopotamischen Keilschrifttafeln. Seit dieser Zeit haben sich in allen Ländern ganz eigene Trinkgewohnheiten entwickelt und bestimmte Spirituosen über die Jahrhunderte als Aperitifs oder Digestifs eingebürgert. Daher gibt es in diesem Getränkebereich auch eine ungeheure Vielfalt und es wäre falsch sein Spektrum nur auf bekannte oder besonders edle Produkte zu richten. Es gibt nicht DEN richtigen Aperitif oder Digestif, die richtige Wahl hängt von vielen Faktoren wie beispielsweise dem Essen, Anlass, Wohlbefinden, Jahreszeit und der jeweiligen Gesellschaft ab.

Aperitif

Ein gekonnt gewählter Aperitif sensibilisiert nicht nur die Geschmacksnerven, sondern regt auch den Appetit an und stimmt auf die bevorstehende Mahlzeit ein. Außerdem animieren die positiven Nebeneffekte des Alkohols zu Gesprächen und verkürzen damit die Wartezeit auf andere Gäste und das Essen. Besonders in den romanischen Ländern ist der Aperitif ein fester Bestandteil der Esskultur und wird dort zumeist mit kleinen Speisen gereicht. Es ist bei der Wahl des Aperitifs unabdingbar seinen eigenen Geschmack zu finden. Hier hilft nur auf Entdeckungsreise zu gehen, auszuprobieren und dadurch seinen eigenen Geschmack zu finden.

Digestif

Während Aperitifs den Appetit fördern sollen, dienen Digestifs eher dazu den Magen nach dem Menü zu schließen und gleichzeitig die Verdauung anzuregen. Die verdauungsfördernde Wirkung wird besonders durch Kräuterschnäpse gefördert, die zusammen mit dem Alkohol die Produktion des Verdauungsenzyms Pepsin anregen. Ein edler Digestif strahlt oft eine besondere Atmosphäre aus und lädt zum Verweilen ein. Er sollte dabei keineswegs heruntergestürzt werden, da er zusätzlich als gemütlicher Ausklang am Tisch dient und das Mahl nicht abrupt beenden soll.